Energie - Bahn mit Sonnenenergie

Photovoltaikanlage der Enalpin/Gemeinde Bellwald und Sportbahnen Bellwald

In Partnerschaft mit den Sportbahnen und der Gemeinde Bellwald realisierte EnAlpin im Sommer 2012 im Skigebiet Bellwald auf 2’380m eine Photovoltaikanlage an bestehenden Lawinenverbauungen.

Mit dieser Pilotanlage soll in Zusammenarbeit mit den ausführenden Unternehmen und Systemlieferanten die Machbarkeit einer Photovoltaikanlage an Lawinenverbauungen geprüft, und dabei das dazu notwendige Know-how eruiert und aufgebaut werden.

Die produzierte Energie wird in das in unmittelbarer Nähe bestehende Netz der Sportbahnen Bellwald eingespiesen.

Technische Daten:

Installierte Leistung:

11.34 kWp

Erwartete jährl. Energieproduktion:

18’000 kWh

Solarmodule:
 

24 polykristalline und 30 monokristalline Solarzellenmodule in den Neigungen 45°, 60° und 90°

Wechselrichter:

6 Stringwechselrichter mit 3-phasiger Netzeinspeisung

Photovoltaikanlage von Ruedi Lehmann

Unter Anleitung von Jugendsolar by Greenpeace bauen 12 Jugendliche in Bellwald im Wallis die erste Photovoltaikanlage auf einer Lawinenverbauung in der Schweiz. Die Anlage auf 2200 Metern über Meer wird dazu beitragen, dass die Bellwalder Sportbahnen das ganze Jahr über mit erneuerbarem Strom fahren können. Auf den rund 600 Kilometern Lawinenverbauungen im Land schlummere ein grosses Potenzial für die Gewinnung von Solarstrom, heisst es in einem Greenpeace- Communiqué vom Montag. Die Umweltorganisation zitiert eine Studie der Energieregion Goms, wonach ein einziger Kilometer geeigneter Lawinenverbauungen rund 100 Schweizer Haushalte versorgen kann. Dank der hohen und sehr sonnigen Lage sei die pro Quadratmeter erzeugte Strommenge im Wallis bis zu 50 Prozent grösser als im Flachland. Dieser überdurchschnittlich hohe Ertrag fällt zudem regelmässiger an als im Unterland, da sich im Alpenraum auch im Winter viel Solarstrom produzieren lasse.

"Man kann also sagen, hier oben herrschen spanische Solarverhältnisse", wird Oliver Gautschy, der Leiter der Lager-Woche von Jugendsolar by Greenpeace, im Communiqué zitiert. Die Jugendlichen, 13- bis 16-jährige Schüler einer Privatschule in Frauenfeld, sind vom 18. bis am 22. Juni im Einsatz. Sie montieren eigens für alpine Verhältnisse konstruierte Panels. Die Anlage umfasst 60 Quadratmeter Panels. Ein spezielles Halterungssystem sorgt dafür, dass sie extremen Wetterverhältnissen trotzt und grosse Schneemengen verkraftet. Damit das grosse Potenzial in den Bergen über das ganze Jahr hinweg optimal ausgenutzt werden kann, lässt sich die Neigung der Panels dem Sonnenstand im Winter und Sommer anpassen. Seit der Gründung von Jugendsolar by Greenpeace haben über 10'000 Jugendliche mehr als 200 Solaranlagen auf Schweizer Dächern gebaut. (sda).

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