Kirchen und Kapellen

Header Image Curve
Element 1

Kapelle Maria zum Schnee (Alpe Richinen)

Element 1
Zeichenfläche 1 Kopie 2
Element 1

Am Türsturz der Kapelle ist als Baudatum eingemeisselt: «M 16 + 94». 1756 wurde eine Renovation mit Erneuerung der Decke vorgenommen. Eine weitere Renovation fand 1885/ 1886 statt. Die meisten Arbeiten bei der letzten grossen Restauration 1987/1988 führte Stefan Holzer aus Bellwald aus.

Pfarrkirche Maria Sieben Freuden

Element 1
Zeichenfläche 1 Kopie 2
Element 1

Die Pfarrkirche Maria Sieben Freuden wurde 1698 gebaut. Die Kirchweihe fand am 10. September 1704 durch Bischof Franz Joseph Supersaxo statt. Sie wurde 1976 mithilfe und nach Plänen der schweizerischen Denkmalpflege renoviert. Vor der Pfarrkirche Maria Sieben Freuden stand eine kleine Kapelle, die der hl. Familie Jesus, Maria und Joseph geweiht war. Der Kirchturm ist original, das oberste Geschoss ragt vor. Zweimal ist der Turm vom Blitz getroffen worden. Zum ersten Mal 1870: Während der Sonntagsvesper braute sich ein gewaltiges Gewitter zusammen. Der Blitz schlug in den Turm, durchfuhr die Kirche und erschlug auf der Orgeltribüne den Organisten und einen Sänger. Das zweite Mal wütete ein heftiges Unwetter am 22. August 1973. Dabei schlug der Blitz das 2,5 Meter hohe Kreuz herunter und entzündete das Schindeldach. Ein Brand konnte durch sofortiges Eingreifen der Feuerwehr verhindert werden.

Beinhauskapelle (Dorf)

Element 1
Zeichenfläche 1 Kopie 2
Element 1

Sie wurde 1733/1734 gebaut und 1976/1977 mit der Pfarrkirche zusammen komplett restauriert. Die Friedhofkapelle wird gewöhnlich auch Beinhauskapelle genannt, weil früher die Totengebeine, die man beim Öffnen eines Grabes fand, hier im Keller aufgeschichtet wurden. Heute wird die Kapelle als Aufbahrungsraum gebraucht.

Kapelle hl. Apollonia

Element 1
Zeichenfläche 1 Kopie 2
Element 1

Obwohl die Kapelle eigentlich auf dem Boden der Gemeinde Niederwald steht, gehört sie zur Pfarrei von Bellwald. Die Kapelle wurde wohl 1666 gebaut, diese Zahl ist im Gewölbemedaillon des Chors eingeschnitzt. Ursprünglich war sie der Gottesmutter Maria geweiht, später kam die Verehrung der hl. Apollonia, Patronin gegen Zahnschmerzen, hinzu. Das Altarbild von 1891 stellt die hl. Jungfrau und Märtyrerin Apollonia im Kerker dar. Nach der Legende wurden ihr die Zähne ausgeschlagen, als sie ihren Glauben nicht verleugnen wollte. Auf einem Querbalken ist zu lesen: «WER HIER THUT BETEN RECHT VON HERTZEN DEM WIRT NACHLASSEN DEN ZENT SCHMERZN». Noch in der zweiten Jahrhunderthälfte verfiel die Kapelle. Dank einer testamentarischen Schenkung von Joseph Wellig aus Fiesch war es möglich, dass sie wiederhergestellt werden konnte. Sie erhielt 1964 ein neues Schindeldach. Durch die grosszügige Unterstützung von Prof. Dr. Xavier Nieberding konnte die Kapelle 1990/1991 restauriert werden. Die Renovationsarbeiten am Fundament, an den Mauern und am Dach wurden durch Stefan Holzer aus Bellwald ausgeführt. Die Einweihung fand am 24. August 1991 statt.

Muttergottes-Kapelle (Ried)

Element 1
Zeichenfläche 1 Kopie 2
Element 1

Die Häuser im alten Weiler Ried wurden auf einem steil ansteigenden Kamm zwischen zwei sumpfigen Gebieten gebaut. Im oberen Teil der Siedlung auf einem Felsvorsprung steht die Kapelle zu Ehren der unbefleckten Empfängnis Mariens. Leider hat dieses ausserordentliche Siedlungsbild in den letzten Jahrzehnten durch die vorgelagerten Neubauten stark gelitten.

Muttergottes-Kapelle (Eggen)

Element 1
Zeichenfläche 1 Kopie 2
Element 1

Wir gehen von Bodmen der Strasse entlang und kommen zum Weiler Eggen. Auch hier steht eine Kapelle zu Ehren der Muttergottes. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert. Auf gepunztem, vom Fenster durchbrochenem Goldgrund heben sich die gotischen Statuen einer Marienkrönung ab. Die ganze Gruppe strahlt Ruhe, Frieden und Freude aus. Woher diese Gruppe kommt, ist unbekannt.

Muttergottes-Kapelle (Bodmen)

Element 1
Zeichenfläche 1 Kopie 2
Element 1

Die Strasse führt uns hinein in den Weiler Bodmen, der bis zum Jahr 1821 eine eigene Gemeinde war. Auch dort wurde der gekrönten Muttergottes eine Kapelle gebaut. Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der Barockaltar von 1684 hat zwei Geschosse. Der Chor weist ein siebenflächiges Tonnengewölbe, das Schiff ein Holzkassettengewölbe auf.

St.-Anna-Kapelle «Zmettjen»

Element 1
Zeichenfläche 1 Kopie 2
Element 1

Von Fürgangen steigen wir den Fussweg hinauf und kommen nach einer Viertelstunde zur Barockkapelle St. Anna, genannt nach der Mutter Marias. Die Kapelle stammt aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts und hat ein siebenfächriges Tonnengewölbe im Chor und eine Holzdecke im Schiff. Der Chor ist abgeschlossen durch ein Holzgitter. Der Barockaltar von 1691 (seit 1978 in der Pfarrkirche) ist aufgebaut auf zwei übereinander stehenden geschnitzten Leuterbänken und besteht aus drei Geschossen (Stockwerken).

Marien-Kapelle in Fürgangen

Element 1
Zeichenfläche 1 Kopie 2
Element 1

Der Weiler Fürgangen gehörte bis 1963 kirchlich zur Pfarrei Ernen, seither zu Bellwald. Den Altartisch in der Kapelle Fürgangen schmückt ein barockes Stoff-Antependium. Oben am Verbindungsbalken ist zu beiden Seiten ein Kruzifix aus dem 17. Jahrhundert befestigt.

Kontakt
+41 27 971 16 84
info@bellwald.ch