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title: "Gemeinde Bellwald"
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description: "Bellwald liegt nördlich von&nbsp;Brig&nbsp;hoch über dem&nbsp;Walliser Rhonetal&nbsp;in 1560&nbsp;m ü.&nbsp;M. und ist damit die höchstgelegene Gemeinde im&nbsp;Goms. Zu erreichen ist das an einem Südhang gelegene Dorf seit 1962 über eine kurvenreiche Strasse oder seit 1956 mit einer&nbsp;Luftseilbahn&nbsp;von der Bahnstation&nbsp;Fürgangen-Bellwald (seit 1915) der&nbsp;Matterhorn-Gotthard-Bahn&nbsp;(MGB).Seit 2007 ist Bellwald Teil des&nbsp;UNESCO-Weltnaturerbes&nbsp;Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch.Die Ortschaft Bellwald ist vor allem auf der Kuppe bergwärts Richtung Nordosten gewachsen, wo auch die Talstation der Sesselbahn auf die Alp&nbsp;Richene&nbsp;oder&nbsp;Richinen&nbsp;steht, und ist hier locker mit dem Ortsteil Ried verwachsen. An der Strasse talwärts nach Fieschertal folgen noch die Ortsteile&nbsp;Egga&nbsp;und&nbsp;Bodma. Südwestlich unterhalb Bellwald, etwas oberhalb des&nbsp;Rottens, befindet sich der Ortsteil&nbsp;Fürgangen&nbsp;mit dem Bahnhof. Nicht mehr bewohnt sind die östlich gelegenen Siedlungen&nbsp;Schlettere&nbsp;und&nbsp;Nessulschliecht;&nbsp;in letzterem ist neben einigen Nutzbauten noch eine Kapelle vorhanden. Der Ort&nbsp;Mutti&nbsp;oberhalb des Dorfes ist infolge lockerer Neuüberbauung ganz mit Bellwald verschmolzen.NameÜber die ältesten Belege für den Namen der Gemeinde finden sich verschiedene Angaben: 1273&nbsp;Nicholaus de Bellewalt,&nbsp;Beliwalt, 1293&nbsp;Belwalt. Eine Urkunde aus dem Jahr 1374&nbsp;(apun Belwalt Zblattun)&nbsp;lässt darauf schliessen, dass der heutige Name zunächst die Bergkuppe bezeichnete; dieser ging später auf die Hauptsiedlung über und verdrängte deren älteren Namen&nbsp;Zblattun.Die Herkunft des Namens Bellwald kann wegen seines späten Auftretens nicht sicher geklärt werden. Es wird eine Zusammensetzung mit dem deutschen Appellativ „Wald“ angenommen, wobei das Vorderglied entweder auf&nbsp;lat.&nbsp;bellum, „hübsch“, „schön“, zurückgeht oder aber auf einen&nbsp;germanischen&nbsp;Personennamen&nbsp;Ballo, Pallo&nbsp;als Besitzerangabe.GeschichteHistorisches Luftbild von Werner Friedli von 1955Im 14.&nbsp;Jahrhundert wurde Bellwald von Bauern bewohnt, die dem Bischof zinspflichtig waren. Der adlige Grundbesitz ging 1404 durch Kauf vom Rudolf von Raron in die Hände von Johan de Platea in Niederernen über. Aus den Jahren 1371 und 1436 sind Wasserordnungen erhalten; die ältesten bekannten Dorfstatuten wurden 1555 verfasst. Nach der alten Zehntenordnung bildeten Bellwald und Fieschertal eines der neun Gommer Viertel."
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Gemeinde Bellwald
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- Gemeindehaus

gemeinde\_bellwald\_07.JPG

**Bellwald** ( *Beuwaud* []) ist eine  und eine  im  im  Kanton . Es bildet zugleich eine Pfarrgemeinde des .

 Bellwald liegt nördlich von  hoch über dem  in 1560 m ü. M. und ist damit die höchstgelegene Gemeinde im . Zu erreichen ist das an einem Südhang gelegene Dorf seit 1962 über eine kurvenreiche Strasse oder seit 1956 mit einer  von der Bahnstation -Bellwald (seit 1915) der  (MGB).Seit 2007 ist Bellwald Teil des  .

Die Ortschaft Bellwald ist vor allem auf der Kuppe bergwärts Richtung Nordosten gewachsen, wo auch die Talstation der Sesselbahn auf die Alp *Richene* oder *Richinen* steht, und ist hier locker mit dem Ortsteil Ried verwachsen. An der Strasse talwärts nach Fieschertal folgen noch die Ortsteile *Egga* und *Bodma*. Südwestlich unterhalb Bellwald, etwas oberhalb des , befindet sich der Ortsteil  mit dem Bahnhof. Nicht mehr bewohnt sind die östlich gelegenen Siedlungen *Schlettere* und *Nessulschliecht;* in letzterem ist neben einigen Nutzbauten noch eine Kapelle vorhanden. Der Ort *Mutti* oberhalb des Dorfes ist infolge lockerer Neuüberbauung ganz mit Bellwald verschmolzen.

Name
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Über die ältesten Belege für den Namen der Gemeinde finden sich verschiedene Angaben: 1273 *Nicholaus de Bellewalt*, *Beliwalt*, 1293 *Belwalt*. Eine Urkunde aus dem Jahr 1374 *(apun Belwalt Zblattun)* lässt darauf schliessen, dass der heutige Name zunächst die Bergkuppe bezeichnete; dieser ging später auf die Hauptsiedlung über und verdrängte deren älteren Namen *Zblattun*.

Die Herkunft des Namens Bellwald kann wegen seines späten Auftretens nicht sicher geklärt werden. Es wird eine Zusammensetzung mit dem deutschen Appellativ „Wald“ angenommen, wobei das Vorderglied entweder auf  *bellum*, „hübsch“, „schön“, zurückgeht oder aber auf einen   *Ballo, Pallo* als Besitzerangabe.

Geschichte
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Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1955

Im 14. Jahrhundert wurde Bellwald von Bauern bewohnt, die dem Bischof zinspflichtig waren. Der adlige Grundbesitz ging 1404 durch Kauf vom Rudolf von Raron in die Hände von Johan de Platea in Niederernen über. Aus den Jahren 1371 und 1436 sind Wasserordnungen erhalten; die ältesten bekannten Dorfstatuten wurden 1555 verfasst. Nach der alten Zehntenordnung bildeten Bellwald und Fieschertal eines der neun Gommer Viertel.

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Gut zu wissen
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Ruhetage: Samstag, Sonntag, alle Feiertage geschlossen

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Ansprechpartner:in

Gemeinde Bellwald**Frau Margot Blumenthal**

Dorfgasse 1

3997 Bellwald

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